R. B. Cunninghame Graham
Robert Bontine Cunninghame-Graham wurde am 24. Mai 1852 in London als Sohn von Mayor William Bontine und der spanischen Adeligen Doña Catalina Paulina Alessandro de Jiménez geboren. Er studierte u.a. in Belgien, reiste später nach Argentinien, wo er sich der Rinderzucht widmete und von den Einheimischen nur ‚Don Roberto' genannt wurde. 1883 kam er nach England zurück. Er vertrat die Ansichten Friedrich Engel's und arbeitete mit diesem auch zusammen. Er war einer der Begründer der schottischen ‚Labour-Party'. Darüber hinaus war er einer der ersten sozialistischen Abgeordneten im englischen ‚House of Commons'. Er dürfte auch Joseph Conrad bei den Arbeiten an ‚Nostromo' beraten haben. Cunninghame-Graham führte ein überaus abenteuerliches Leben. In einer Verkleidung als Araber reiste er etwa mehrere Monate durch Marokko. Diese Abenteuer hielt er auch in seinen Romanen und Geschichten fest.
Cunninghame-Graham starb am 20. März 1936 in Buenos Aires.




Einige Werke :

The Ipané, 1899
(wie Conrad's 'Almayer' ebenfalls im Fisher-Unwin Verlag erschienen)
Hope, 1910
Conquest of New Grenada. Being the Life of Gonzalo Jimenez De Quesada, 1922
Pedro de Valdivia, Conqueror of Chile, 1927

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde Cunninghame-Graham neu entdeckt:

Mogreb-El-Acksa. A Journey in Morocco, 2004
Horses of the Conquest: A Study of the Steeds of the Spanish Conquistadors, 2004
Tales Of Horsemen. Saddle Stories from Around the World, 2004
Traveller's Tales, Collected by the Great Horseman, 2004
Vanished Arcadia, 2005

Cunninghame-Graham auf seiner Afrika-Reise
Foto: thelongridersguild.com