John Steinbeck

(27.2.1902 Salinas / Kalifornien - 20.12.1968 New York)

Steinbeck wuchs als Sohn eines Deutschen und einer irischstämmigen Mutter in der Nähe von Monterey (ca. 150 km südlich von San Francisco) zusammen mit drei Schwestern auf. 1919 kam er an die berühmte und noble Stanford Universität und belegte Literatur, Journalismus und Geschichte. 1924 verließ er die Universität ohne Abschluss. 1925 reiste er nach New York, kehrte aber bald wieder an die Westküste zurück. Im Zweiten Weltkrieg engagierte er sich gegen das Nazi-Regime. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte er ausgedehnte Reisen, etwa 1947/48 Reisen nach Skandinavien, Frankreich und Russland. Später folgten auch Reisen nach Nordafrika und quer durch Amerika. 1954 erlitt er einen Schlaganfall. 1967 reiste er nach Vietnam und erkrankte dort ernsthaft. Er kehrte in die USA zurück. Seine Erkrankung machte es jedoch unmöglich, weiter seiner Tätigkeit als Schriftsteller nachzugehen.
Nobelpreis für Literatur 1962






*) Aus der Begründung des Nobelpreis-Komitees

Wichtige Werke (Auszug):

Eine Handvoll Gold (Original: Cup of Gold), 1929
Tortilla Flat, 1935
Stürmische Ernte (Original: In Dubious Battle), 1936
Von Mäusen und Menschen (Original: Of Mice and Men), 1937
Früchte des Zorns (Original: The Grapes of Wrath), 1939
Die Straße der Ölsardinen (Original: Cannery Row), 1945
Die Perle (Original: The Pearl), 1947
Jenseits von Eden (Original: East of Eden), 1952
Lasst uns König spielen (Original: The Short Reign of Pippin IV), 1957

John Steinbeck bei der Verleihung des Nobelpreises
"for his realistic and imaginative writings,
combining as they do
sympathetic humour
and keen social perception."